Dieser leckerer schwedischer Apfelkuchen ist ein Stück skandinavische Backkunst! Ein knuspriger, goldener Boden, saftige Apfelspalten, die beim Anschneiden leicht herausfallen und das süße Aroma von Vanillezucker, das in der Luft liegt, so stelle ich mir einen perfekten Schwedischen Apfelkuchen vor! Und genau dieses Erlebnis hatte ich, als ich neulich meinen eigenen Schwedischen Apfelkuchen gebacken habe. Die Kombination von Boskop-Äpfeln und braunem Zucker verleiht dem Kuchen eine tiefen, fruchtigen Geschmack, der wunderbar durch das leicht nussige Aroma der gehobelten Mandeln ergänzt wird.

Ein Geschmackserlebnis ist der schwedischer Apfelkuchen
Aber wie schmeckt nun der perfekte Schwedischer Apfelkuchen? Nach dem ersten Bissen wird einem sofort dieharmonische Balance zwischen dem süßen Kuchenteig, den säuerlichen Äpfeln und dem nussigen Aroma der Mandeln bewusst. Ein echtes Geschmackserlebnis, das durch das Bestäuben mit Puderzucker abgerundet wird. Und für diejenigen, die es extra cremig mögen: Ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis sind die perfekten Begleiter für den Schwedischen Apfelkuchen.

So lecker ist der schwedischer Apfelkuchen
Schwedischer Apfelkuchen ist der Inbegriff skandinavischer Gemütlichkeit und besticht durch seine herrlich unkomplizierte Art. Im Gegensatz zu schweren deutschen Klassikern ist der Svensk Äppelkaka oft leichter und fokussiert sich ganz auf die natürliche Süße der Früchte. Was ihn so unwiderstehlich lecker macht, ist das Zusammenspiel aus saftigen, meist säuerlichen Äpfeln und einer großzügigen Prise Zimt, die beim Backen ein wunderbares Aroma entfaltet. Besonders charakteristisch ist die oft knusprige Oberfläche, die durch geschmolzene Butter und Zucker entsteht und einen tollen Kontrast zum weichen Inneren bildet. Serviert man ihn dann noch , wie in Schweden üblich – mit einer lauwarmen, cremigen Vanillesauce, wird jeder Bissen zu einem kleinen Kurzurlaub im Norden.

Rezept: Schwedischer Apfelkuchen
Zutaten für 12 Stück
Benötigte Zutaten:
- 3 Boskop Äpfel
- 1 Zitrone
- 2 mittelgroße Eier
- 160 g brauner Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100 g weiche Butter
- Eine Prise Salz
- 150 g Dinkelmehl
- 2 TL Backpulver
- 100 ml Milch
- 50 g fein gehobelte Mandeln
- Ein wenig Puderzucker zum Verfeinern
Schritt-für-Schritt Anleitung:
- Apfelvorbereitung: Beginnen Sie mit den Äpfeln: Schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Pressen Sie den Saft der Zitrone aus und vermischen Sie diesen sorgfältig mit den Apfelspalten, um Verfärbungen zu vermeiden.
- Teigbasis: Lassen Sie die Butter schmelzen und stellen Sie sie beiseite, um abzukühlen. Schlagen Sie anschließend Eier, Vanillezucker, Salz und den braunen Zucker in einer separaten Schüssel cremig.
- Trockene Zutaten hinzufügen: In einer weiteren Schüssel Mehl und Backpulver vermischen und nach und nach zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen. Die abgekühlte Butter und die Milch einrühren, bis ein homogener Teig entsteht.
- Backen: Den Teig in eine quadratische Backform (ca. 24 x 24 cm) geben und die Apfelscheiben darauf verteilen und anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene platzieren. Lassen Sie den Schwedischer Apfelkuchen etwa 40 Minuten backen. Streuen Sie nach etwa 10 Minuten Backzeit die gehobelten Mandeln darüber. Falls der Kuchen zu dunkel wird, bedecken Sie ihn einfach mit Alufolie und backen weiter.
- Finaler Schliff: Kurz vor dem Servieren den Schwedischer Apfekuchen mit Puderzucker bestreuen. Lauwarm serviert, entfaltet der Kuchen sein volles Aroma.
Tipp: Die Wahl der richtigen Backform ist entscheidend für die perfekte Konsistenz des Schwedischen Apfelkuchens. Eine quadratische Form sorgt für die richtige Verteilung der Hitze und lässt den Kuchen gleichmäßig aufgehen.
Back- Tutorial:
Woher der schwedische Apfelkuchen kommt
Der Schwedische Apfelkuchen, dessen Bezeichnung unmissverständlich auf seine skandinavischen Wurzeln hinweist, ist ein kulinarisches Highlight aus dem Herzen Schwedens. Dieses Land, gemeinsam mit seinen skandinavischen Nachbarn, kann auf eine lange und stolze Tradition von Gebäck und Kuchen zurückblicken, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.
In der schwedischen Landschaft gedeihen Äpfel prächtig, weshalb sie in der heimischen Küche seit Jahrhunderten einen festen Platz haben. Diese Frucht, mit ihrem süß-säuerlichen Geschmacksprofil, wird in einer Vielzahl traditioneller Rezepte verarbeitet. Dabei ist der Schwedische Apfelkuchen besonders hervorzuheben. Oftmals wird er aus einer sorgfältig ausgewählten Mischung von süßen und säuerlichen Apfelsorten hergestellt, was ihm eine ausgeprägte Geschmackstiefe verleiht.
Jedoch ist dieser Kuchen mehr als nur ein weiteres Dessert in der beeindruckenden Palette skandinavischer Süßspeisen. Er symbolisiert die schlichte Eleganz und den unprätentiösen Charakter der schwedischen Backkunst, eine Kunst, die großen Wert auf Authentizität und Geschmack legt, ohne sich in überflüssigen Schnörkeln zu verlieren. Es ist genau diese Mischung aus Einfachheit und Raffinesse, die den Schwedischen Apfelkuchen zu einem unvergesslichen Genusserlebnis macht.
Das Rezept zum Ausdrucken:
Was ist das Besondere am Schwedischen Apfelkuchen?
Das Besondere am schwedischen Apfelkuchen (Svensk Äppelkaka) liegt vor allem in seiner unkomplizierten Zubereitung und der spezifischen Textur:
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Abweichung vom klassischen Teig: Er verzichtet oft auf schwere Mürbe- oder Rührteigschichten und setzt stattdessen auf eine Textur, die innen besonders saftig und weich ist.
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Knusper-Effekt: Durch die Verwendung von geschmolzener Butter und Zucker entsteht beim Backen häufig eine baiserartige oder karamellisierte Kruste, die einen markanten Kontrast zum weichen Kern bildet.
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Aromen-Fokus: Ein hoher Anteil an Zimt und Zucker sorgt dafür, dass die Äpfel während des Backens leicht karamellisieren und ihr volles Aroma entfalten.
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Die Serviertradition: In Schweden ist der Kuchen untrennbar mit der Vaniljsås (Vanillesauce) verbunden, die das zimtige Aroma der Früchte ideal ergänzt.

5 Backtipps für den perfekten Schwedischer Apfelkuchen:
1. Die Wahl des richtigen Apfels ist entscheidend: Boskop-Äpfel haben eine wunderbare Säure und Festigkeit, die sich perfekt für den Schwedischen Apfelkuchen eignen.
2. Zitronensaft verhindert, dass die Apfelspalten braun werden und verleiht dem Kuchen eine zusätzliche Frische.
3. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich abgekühlt ist, bevor Sie sie in den Teig einarbeiten. Dies sorgt für eine geschmeidige Konsistenz.
4. Die gehobelten Mandeln nicht sofort auf den Teig geben, sondern nach etwa 10 Minuten Backzeit. So werden sie schön goldbraun und verbrennen nicht.
5. Wenn der Schwedischer Apfelkuchen im Ofen zu dunkel wird, einfach ein Stück Alufolie darüberlegen. Dies schützt die Oberfläche und sorgt dafür, dass der Schwedischer Apfelkuchen gleichmäßig durchbäckt.

Wer einmal in den Genuss …
Wer einmal in den Genuss eines echten schwedischen Apfelkuchens gekommen ist, wird das Geheimnis seiner Beliebtheit sofort verstehen, denn er ist der Inbegriff skandinavischer Gemütlichkeit. Das Besondere an diesem Klassiker ist die perfekte Balance zwischen einer hauchdünnen, oft knusprigen Kruste und einem unvergleichlich saftigen Kern, wobei der Teig den Äpfeln viel Raum lässt, um beim Backen fast zu schmelzen. Die Kombination aus reichlich Zimt und geschmolzener Butter sorgt für eine typisch karamellige Note, die den Kuchen besonders aromatisch macht. Erst das Zusammenspiel mit einer lauwarmen, cremigen Vanillesauce macht das Erlebnis perfekt und verwandelt jeden Bissen in ein Stück nordisches Lebensgefühl.
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Sehr leckerer Apfelkuchen, leicht nachzumachen.
Hallo Franziska, vielen lieben Dank!Lg Tina-Maria