Pistazieneis selbst gemacht – Mit Eismaschine oder Ohne
Dieses Pistazieneis ist einfach der Hammer! Warum? Ganz einfach. Es ist ganz ohne Sahne gemacht und dadurch kommt der Geschmack der Pistazien noch intensiver zur Geltung. Es ist einfach zum Dahinschmelzen gut. Ich bin wieder im Eisfieber, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielt, aber das macht mir nichts aus. Nachdem ich neulich das fanatische hanuta Eis, das fruchtige Raffaello-Himbeere-Eis und das leckere kinderSchokoladen-Eis gemacht habe, gibt es jetzt ein cremiges Pistazieneis.
Pistazieneis selbst gemacht
Selbst gemachtes Eis wird immer beliebter! Es geht einfach und es schmeckt richtig gut und unverfälscht. Man kennt die Inhaltsstoffe und erhält mit frischen, hochwertigen Zutaten volles Aroma und höchste Qualität, und das ganz frei von Konservierungsstoffen. Man selbst bestimmt, worauf man Lust hat!
Mein Mann liebt Pistazieneis. Jedes Mal wenn wir in der City Galerie bei uns der Stadt sind, geht mein Mann zum Schluss dort zur Eisdiele und holt sich zwei Kugeln Pistazieneis. Sozusagen als Belohnung, weil er wieder so lange auf mich vor der Umkleidekabine warten musst, da ich Tausende von Kleider anprobiert habe. Er liebt diese Eissorte, weil es ihn an seine Kindheit erinnerte, wie er mir mal erzählte, nachdem ich ihn mal gefragt habe, warum wer keine andere Eissorte nimmt.
Die Zubereitung
Um eine intensive und geschmeidige Pistazienbasis herzustellen, werden 90 Gramm geschälte Pistazien zusammen mit 110 Millilitern heißem Wasser in einen Hochleistungsmixer gegeben. Das heiße Wasser hilft dabei, die natürlichen Öle der Nüsse zu emulgieren und eine besonders feine Textur zu erzielen. Sobald die Mischung vollkommen glatt püriert ist, wird sie über reichlich Eis gegossen oder direkt mit Eiswürfeln schockgefrostet. Dieser Temperatursturz bewahrt nicht nur das leuchtende Grün der Pistazien, sondern sorgt auch für die perfekte Konsistenz für ein erfrischendes Getränk oder die Weiterverarbeitung zu einer cremigen Eismasse.
Das Pistazieneis-Rezept habe ich auch ohne Eismaschine gemacht.
Stattdessen wird das Eis stündlich mit einer Gabel gemischt und wieder in den Gefrierschrank gestellt, das Mundgefühl und die Cremigkeit war auch ohne Eismaschine immer noch ziemlich gut. Denke nur daran, das Pistazieneis ca. 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank zu nehmen, damit es etwas auftaut.
Selbstgemachtes Eis ist zwar etwas Arbeit, aber die Zeit und Energie lohnt sich. Ich kann nur sagen, dies ist ein herrlich weiches, köstliches Pistazieneis, das so viel besser ist als alles, was ich im Laden bekommen kann. Das Pistazieneis schmeckt allein oder mit selbst gemachten Eiswaffeln.

Warum das Pistazieneis so einfach ist
Die Einfachheit liegt in der Natur der Pistazie: Ihr hoher Fettgehalt wirkt als natürlicher Emulgator, der sich durch das heiße Wasser sofort löst. Die Hitze extrahiert das volle Aroma ohne Wartezeit, während das Eis die Emulsion schockartig stabilisiert und die grüne Farbe fixiert. Du nutzt also lediglich Physik statt Chemie, um in Sekunden eine perfekte, cremige Basis zu zaubern.
Das besondere am Pistazieneis
Das Besondere am Eis ist seine Funktion als physikalischer „Stopper“. Während das heiße Wasser die Aromen und Fette löst, sorgt der Kälteschock dafür, dass die Emulsion schlagartig stabilisiert wird und sich die Zutaten nicht wieder trennen. Zudem fixiert die Kälte das empfindliche Chlorophyll der Pistazie, wodurch das leuchtende Grün erhalten bleibt, statt durch die Resthitze zu verblassen. Das Eis verwandelt die heiße Mischung also unmittelbar in ein servierfertiges, erfrischendes Konzentrat mit perfekter Textur.
Pistazieneis selbst gemacht | Mit Eismaschine oder ohne Eismaschine
Zutaten 0,6 Liter
Pistaziencreme:
- 90 Gramm geschälte Pistazien
- 110 Mililter heißes Wasser
Eis:
- 450 Mililiter Milch (3,5% Fettanteil)
- 2 1/2 Esslöffel Speisestärke
- 90 Gramm Zucker (Oder 40 Gramm XZucker)
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder Vanillepaste
Für die Pistaziencreme: Die Pistazien einen Zerkleiner fein mahlen und mit dem heißen Wasser verrühren und anschließend darin cremig pürieren.
Eis: 120 Mililiter der Milch mit der Speisestärke und Zucker glatt rühren. Die restliche 330 Milliliter Milch in einem Topf bis zum Siedepunkt (Die Milch im Topf, gerade noch nicht sprudelnd kocht) erhitzen. Die Speisestärkemischung hinzufügen und unter Rühren ca. 10 Minuten köcheln, bis die Masse eindickt.
Leicht abkühlen lassen, Pistazienpüree und Vanilleextrakt oder Vanillepaste darunterrühren mit einem Schneebesen und im Kühlschrank gut auskühlen lassen. Das dauert ca. 30 Minuten. Anschießend die Masse aus dem Kühlschrank holen und wer möchte, kann die Masse durch ein Sieb passieren, oder wer lieber die Pistanzienstücke liebt, kann diesen Schritt überspringen.
Die Pistazienmasse in die Eismaschine geben und ca. 40 Minuten laufen lassen, oder die Masse in einen Gefrierbehälter füllen und tiefkühlen. Wichtig dabei ist, das Du, jede Stunde (ca. 4 Mal) mit einer Gabel einmal rumrührst, damit es cremig bleibt.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachmachen vom Pistazieneis!
Tina-Maria
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Sehr köstlich, vor allem bei dem Wetter!
Liebe Grüße!