Rezept

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Zwetschgenkuchen ist herrlicher Spätsommerkuchen! Zwetschgenkuchen mit Streuseln. Der Klassiker unter den Zwetschgenkuchen: Diesen Obstkuchen mit Streuseln kennen und lieben wir schon von Oma. Ich zeige Euch, wie das Rezept mit einem Hefeteig gelingt.
Am besten wird Zwetschgenkuchen, wenn ihr ihn mit Zwetschgen backt. Idealerweise sollten sie schon ziemlich reif, aber nicht zu weich sein. Ein bisschen hängt die Wahl der Pflaumen aber auch vom Geschmack ab.
Es gilt: Frühe, saftreiche Pflaumen verlieren beim Backen eher ihre Süße; Zwetschgen, die später reifen, werden beim Backen eher süß. Natürlich kann man aber auch mit ein bisschen Puderzucker nachhelfen, wenn der Kuchen zu sauer geraten ist. Ob der Zwetschgenkuchen matschig wird, hängt aber eher vom Teig ab als von den Zwetschgen.

Pflaumen oder Zwetschgen?  

Pflaumen und Zwetschgen werden gerne miteinander verwechselt, obwohl es klare Unterschiede gibt: Zwetschgen sind länglich, Pflaumen eher gleichmäßig rund. Zudem sind Zwetschgen zumeist von einer dünnen weißen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Pflaumen verfügen dagegen über eine durchgehende Furche oder Naht im Fruchtfleisch.

Das Fruchtfleisch der Zwetschgen ist prinzipiell fester und trockener als das von Pflaumen und auch der Kern ist länglich. Auch geschmacklich bestehen Unterschiede zwischen Zwetschgen und Pflaumen: Während Zwetschgen einen süß-säuerlichen Geschmack haben, ist das saftigere Fruchtfleisch der Pflaumen süßer.

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

 

Zwetschgen und Pflaumen sind verwandt, aber zum Backen oder Kochen unterschiedlich gut geeignet. Für beides, sowohl das Kochen als auch das Backen, kann die Zwetschge genutzt werden. Ihr festes Fruchtfleisch löst sich ganz leicht vom Stein und da sie nicht so viel Wasser wie Pflaumen enthält, eignet sie sich auch gut zum Backen.

Weil sie dadurch gut ihre Form beim Backen halten kann, gilt sie auch als „Königin der Blechkuchen“. Pflaumen dagegen eignen sich besonders gut für Mus, Konfitüre oder auch für Chutneys.

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Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Zutaten für ein Blech oder 24 Stücke
Für den Teig und Belag:
  • 200 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise(n) Salz
  • 80 g Butter
  • 1,5 kg Zwetschgen
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gemahlene Mandeln

Streuseln:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 300 g Mehl
Zubereitung:

Milch lauwarm erhitzen. Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Kuhle formen. Die Hefe hineinbröseln. 1 TL Zucker darüberstreuen und mit einem Teil der warmen Milch und etwas Mehl vom Rand der Kuhle verrühren. Mit Mehl bestreuen und abgedeckt etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Restliche Milch, Ei, Salz, Butter und 75 g Zucker zum Vorteig geben und zu einem glatten Teig verkneten. Wieder abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zimt mit gemahlenen Mandeln und restlichem Zucker vermischen.

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Das Zimt-Zucker-Gemisch über den Hefeteig streuen. Die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen.

Für die Streusel alle Zutaten verkneten und darübergeben und anschließend den Zwetgschenkuchen ca. 30 Minuten backen.

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Kategorie: Rezept

Portionen: Für ca. 24 Stück

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 200 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise(n) Salz
  • 80 g Butter
  • 1,5 kg Zwetschgen
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Streuseln:
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 300 g Mehl

Anleitung

  • Milch lauwarm erhitzen. Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Kuhle formen. Die Hefe hineinbröseln. 1 TL Zucker darüberstreuen und mit einem Teil der warmen Milch und etwas Mehl vom Rand der Kuhle verrühren. Mit Mehl bestreuen und abgedeckt etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Restliche Milch, Ei, Salz, Butter und 75 g Zucker zum Vorteig geben und zu einem glatten Teig verkneten. Wieder abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zimt mit gemahlenen Mandeln und restlichem Zucker vermischen.
  • Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Das Zimt-Zucker-Gemisch über den Hefeteig streuen. Die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen.
  • Für die Streusel alle Zutaten verkneten und darübergeben und anschließend den Zwetgschenkuchen ca. 30 Minuten backen.
https://www.sonntagsistkaffeezeit.de/zwetschgenkuchen-mit-hefeteig-und-streuseln/

 

Noch ein guter Trick, wenn ihr verhindern wollt, dass euer Obstkuchen matschig wird: Streut vor dem Belegen fein gemahlene Kecksbrösel auf den Teig oder bestreicht den Boden mit Pudding. Der Pudding (z.B. Vanillepudding) fungiert als Schutzwall und nimmt die Flüssigkeit der Pflaumen auf, sodass sie nicht in den Teig gelangen.

Es hilft aber, wenn ihr bei der Wahl der Früchte zu Zwetschgen statt zu frühen Pflaumen greift. Die einzelnen Früchte sollten dabei nicht zu weich sein. Schneidet die Pflaumen dann in zwei Hälften und legt sie immer mit der Innenseite nach oben auf den Kuchen. So gelangt die Flüssigkeit nicht in den Kuchenboden.

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln

Zubereitungstipps für den Hefeteig

  • wichtig ist, dass die verwendeten Zutaten Zimmertemperatur haben, damit die Hefe optimal arbeiten kann
  • die Milch nicht zu heiß erhitzen (max. 35 °C), da die Hefe sonst nicht arbeiten kann und der Teig nicht aufgeht
  • darauf achten, dass im Mehlring auf der Arbeitsfläche kein Riss ist, damit die Flüssigkeit nicht ausläuft
  • je mehr der Hefeteig geknetet wird, umso elastischer wird er
  • den Teig beim Kneten richtig mit dem Handballen bearbeitet – so verbinden sich die Zutaten optimal
  • Hefeteig kannst Du auch gut vorbereiten und über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank, gehen lassen
  • für herzhaften Hefeteig, etwa Pizzateig wird meist weniger Hefe verwendet. Achte hier auf die Mengenangaben im Rezept

Welche Hefe kommt in den Hefeteig?

Egal ob Trockenhefe oder frische Hefe – der Teig gelingt mit beiden Sorten. Ein Würfel frische Hefe (42 g) reicht für 500 g Mehl. Der Vorteil bei Trockenhefe ist, dass diese etwa anderthalb Jahre haltbar ist. Damit die Hefe arbeiten kann, braucht sie immer eine lauwarme Flüssigkeit, entweder Wasser oder Milch.

Wie lässt man Hefeteig am besten gehen?

Hefeteig mag es gerne warm. So kann er am besten aufgehen und schön fluffig werden. Nach dem Kneten den Teig in eine Schüssel geben und mit einem sauberen Tuch abdecken. Das Tuch über der Schüssel verhindert, dass der Teig austrocknet. Den Teig dann an einem warmen Ort 30 bis 45 Minuten gehen lassen. Das kann ein Platz auf der Heizung sein oder aber im Backofen bei etwa 35 °C. Im Anschluss wird der Teig erneut geknetet und sollte danach nochmal ruhen bevor er weiter verarbeitet wird.

Wie kann ich Hefeteig aufbewahren?

Wenn Du Hefeteig im Voraus vorbereiten willst, bereite den Teig mit kaltem Wasser oder kalter Milch zu. Stelle den Teig dann in den Kühlschrank. Dort kann er langsam aufgehen und innerhalb von zwei Tagen verarbeitet werden.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Tina-Maria