Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln wie von Oma
Zwetschgenkuchen ist ein wahrer Genuss, der uns an die gemütlichen Nachmittage bei Oma erinnert. Mit diesem Rezept für einen Zwetschgenkuchen mit Streuseln und Hefeteig, wird jeder Bissen zu einer süßen Erinnerung.
Die perfekte Zwetschge für den Kuchen
Der Schlüssel zu einem köstlichen Zwetschgenkuchen liegt in der Wahl der richtigen Zwetschgen. Sie sollten reif, aber nicht zu weich sein. Frühe, saftreiche Pflaumen verlieren beim Backen eher ihre Süße, während spätreifende Zwetschgen beim Backen süßer werden. Aber keine Sorge, mit etwas Puderzucker kann man leicht nachhelfen, wenn der Kuchen zu sauer geraten ist.

Die Königin der Blechkuchen
Zwetschgen sind ideal zum Backen, da ihr festes Fruchtfleisch sich leicht vom Stein löst und sie weniger Wasser als Pflaumen enthalten. Daher halten sie beim Backen gut ihre Form und gelten als „Königin der Blechkuchen“. Pflaumen eignen sich hingegen besonders gut für Mus, Konfitüre oder Chutneys.

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln
Jetzt kommen wir zum besten Teil: dem Rezept für Zwetschgenkuchen mit Hefeteig und Streuseln. Mit diesen einfachen Schritten kannst du einen köstlichen Kuchen zaubern, der dich an die guten alten Zeiten erinnert.


3 FAQs zum Zwetschgenkuchen mit Streuseln
1. Kann ich auch Pflaumen statt Zwetschgen für den Kuchen verwenden? Ja, du kannst auch Pflaumen verwenden, aber bedenke, dass sie mehr Wasser enthalten und der Kuchen dadurch etwas matschiger werden kann.
2. Wie kann ich überprüfen, ob die Zwetschgen reif genug für den Kuchen sind? Die Zwetschgen sollten fest, aber nicht zu hart sein. Wenn sie auf leichten Druck nachgeben, sind sie perfekt.
3. Kann ich den Kuchen auch ohne Streusel backen? Ja, du kannst den Kuchen auch ohne Streusel backen. Er wird dann allerdings weniger süß und knusprig sein.
Zubereitungstipps für den Hefeteig
- wichtig ist, dass die verwendeten Zutaten Zimmertemperatur haben, damit die Hefe optimal arbeiten kann
- die Milch nicht zu heiß erhitzen (max. 35 °C), da die Hefe sonst nicht arbeiten kann und der Teig nicht aufgeht
- darauf achten, dass im Mehlring auf der Arbeitsfläche kein Riss ist, damit die Flüssigkeit nicht ausläuft
- je mehr der Hefeteig geknetet wird, umso elastischer wird er
- den Teig beim Kneten richtig mit dem Handballen bearbeitet – so verbinden sich die Zutaten optimal
- Hefeteig kannst Du auch gut vorbereiten und über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank, gehen lassen
- für herzhaften Hefeteig, etwa Pizzateig wird meist weniger Hefe verwendet. Achte hier auf die Mengenangaben im Rezept
Welche Hefe kommt in den Hefeteig?
Egal ob Trockenhefe oder frische Hefe – der Teig gelingt mit beiden Sorten. Ein Würfel frische Hefe (42 g) reicht für 500 g Mehl. Der Vorteil bei Trockenhefe ist, dass diese etwa anderthalb Jahre haltbar ist. Damit die Hefe arbeiten kann, braucht sie immer eine lauwarme Flüssigkeit, entweder Wasser oder Milch.
Wie lässt man Hefeteig am besten gehen?
Hefeteig mag es gerne warm. So kann er am besten aufgehen und schön fluffig werden. Nach dem Kneten den Teig in eine Schüssel geben und mit einem sauberen Tuch abdecken. Das Tuch über der Schüssel verhindert, dass der Teig austrocknet. Den Teig dann an einem warmen Ort 30 bis 45 Minuten gehen lassen. Das kann ein Platz auf der Heizung sein oder aber im Backofen bei etwa 35 °C. Im Anschluss wird der Teig erneut geknetet und sollte danach nochmal ruhen bevor er weiter verarbeitet wird.
Wie kann ich Hefeteig aufbewahren?
Wenn Du Hefeteig im Voraus vorbereiten willst, bereite den Teig mit kaltem Wasser oder kalter Milch zu. Stelle den Teig dann in den Kühlschrank. Dort kann er langsam aufgehen und innerhalb von zwei Tagen verarbeitet werden.
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Zwetschenkuchen ist ein Muss zum Spätsommer und ich liebe ihn auch. Gebacken habe ich bisher noch keinen, aber schon vom Bäcker geholt. Ich komme derzeit leider selten zum Backen und bei der Hitze habe ich auch einfach keine Lust dazu. Wir setzen im Moment mehr auf Eis;-). Aber dein Kuchen schaut sehr gut aus!
Ein Kuchen den ich sehr gerne esse! 🙂
Liebe Grüße an dich!